Abgeschickt von Elterngeld und Reichensteuer kommen am 02 Mai, 2006 um 16:50:49
Elterngeld und Reichensteuer kommen
Berlin - Die gro?e Koalition hat sich bei den Streitpunkten Elterngeld und Reichensteuer auf Kompromisse geeinigt. Der designierte SPD-Chef Kurt Beck sagte in der Nacht zu Dienstag nach rund viereinhalbst?ndigen Beratungen des Koalitionsausschusses im Berliner Kanzleramt, Union und SPD h?tten "alle wichtigen Fragen, die wir uns vorgenommen haben,
auf den Weg gebracht". Beck best?tigte auf Nachfragen, beim Elterngeld und bei der "Reichensteuer" gebe es eine Einigung. "Wir sind sehr gut vorangekommen", betonte Beck. Details wollen die Generalsekret?re von CDU, CSU und SPD am Dienstagvormittag in Berlin auf einer Pressekonferenz mitteilen.
Entscheidung f?r 12+2-Modell
Offenbar will die Koalition ein einkommensabh?ngiges Elterngeld einf?hren, das mindestens zw?lf Monate gezahlt werden soll. Zwei weitere Monate seien m?glich, wenn sich auch der zweite Elternteil an der Kinderbetreuung beteiligt und daf?r mindestens zwei Monate im Beruf aussetzt. Das Elterngeld soll als Lohnersatzleistung nicht auf den Bezug des Arbeitslosengeldes II angerechnet werden. Der Finanzrahmen von vier Milliarden Euro werde eingehalten, hie? es. Laut Koalitionsvereinbarung sollen berufst?tige Eltern nach der Geburt eines Kindes ein Jahr lang 67 Prozent des letzten Nettogehalts des zu Hause bleibenden Partners, maximal 1.800 Euro im Monat, erhalten.
H?herer Steuersatz f?r Spitzenverdiener
Die von Union und SPD geplante "Reichensteuer" ab Januar 2007 soll f?r Eink?nfte von mehr als 250.000 Euro f?r Ledige und 500.000 Euro f?r Ehepaare gelten. Demnach soll die Steuer um drei Prozentpunkte auf dann 45 Prozent angehoben werden. Gewerbliche Einnahmen sollen aber nicht zus?tzlich versteuert werden, hie? es weiter.